//5 essenzielle Punkte, damit Sie mit Photovoltaik Geld verdienen

5 essenzielle Punkte, damit Sie mit Photovoltaik Geld verdienen

Vermutlich haben Sie schon etwas über Photovoltaik gehört oder gelesen.

Die meisten Leute haben kein eigenes Dach, auf dem eine Photovoltaik-Anlage errichtet werden könnte.

Immer wieder erhalten wir Anfragen zu dem Konzept mit Photovoltaik auf gemieteten bzw. gepachteten Dächern. Dabei werden wir meist gefragt, wie man in der Konstellation mit Photovoltaik Geld verdienen kann.

Im Folgenden geht es um das unglaubliche Potential, was Photovoltaik mit sich bringt und wie man dieses am besten ausschöpft.

Ja Photovoltaik lohnt sich - Rechnungsbeispiel ! Klick um zu Tweeten

Wir beleuchten die verschiedenen Einnahmequellen, die Photovoltaik ermöglicht und zeigen auf, welche Kosten eine Photovoltaik-Anlage mit sich bringt. Mit den Informationen kann man die Zahlen rund um Photovoltaik besser deuten und erkennen, ob sich ein Projekt zum aufgerufenen Kaufpreis lohnt oder nicht.

Durch diesen Artikel wird das Thema Photovoltaik einfach und transparent.

Photovoltaik hat viele Kennzahlen und Berechnungsgrößen.

Damit die Photovoltaik-Anlage auch tatsächlich Geld bringt, müssen ein paar Dinge beachtet werden. Die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt:

  1. Der Kaufpreis: Dieser sollte immer auf das kWp (Kilowatt peak) runtergebrochen werden. Nur so hat man eine objektive Größe
  2. Der Ertrag der Anlage in kWh (Kilowatt Stunden) pro kWp.
  3. Die garantierte Einspeisevergütung pro kWh.
  4. Die Pachtzahlung bzw. Dachsanierungskosten.
  5. Die laufenden festen Kosten, wie z.B. Versicherung, Wartung u. Steuern.

1. Der Kaufpreis je kWp

Im Idealfall sollte eine schlüsselfertige Photovoltaik-Anlage, damit Sie eine sehr gute Rendite erwirtschaftet und man damit vernünftiges Geld verdient, nicht mehr als 1.150,00 €/kWp kosten. Dieser Preis versteht sich inkl. sämtlicher Kosten, wie z.B. die Pacht oder Sanierung für die ersten 20 Jahre, Netzanschlusskosten, Vertriebskosten, etc. Lediglich die laufenden festen Kosten, auf die wir im Folgenden näher eingehen werden, sind in dem Kaufpreis nicht enthalten. Sie sollten allerdings unbedingt in die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage einfließen.

Interessant sind Photovoltaik-Anlagen also nur unter 1.150€/kWp All-Inklusive-Preis.

2.Wieviel Ertrag sollte meine Photovoltaik-Anlage haben?

Um die jährliche Einspeisevergütung zu berechnen und erkennen zu können, welche Einnahmen die Anlage generiert, müssen die kWh/kWp herangezogen werden, wie in diesem Beispiel:

Hat die Anlage beispielsweise 300 kWp und 950 kWh Ertrag, multipliziert man ganz einfach beide Werte um auf die jährliche kWh-Produktion zu kommen. In diesem Beispiel wären es 285.000 kWh.

Um diesen Wert besser einschätzen zu können muss man wissen, dass 300 kWp im unteren Mittelfeld der gängigen Anlagengrößen liegt und ein 4 Personenhaushalt im Durchschnitt ca. 4.000 kWh Jahresverbrauch hat.

950 kWh Ertrag sind ein guter Wert. 900 kWh sollten in jedem Fall nicht unterschritten werden.

3.Das letzte Puzzle-Teil auf der Einnahmenseite- die Einspeisevergütung

Hat man errechnet, wieviel kWh die Photovoltaik-Anlage im Jahr produziert, multipliziert man diesen Wert mit der Einspeisevergütung je kWh. Bekommt man bei der Art des Gebäudes und der Größe der Anlage also bspw. 9 Cent je kWh, kämen wir in unserem vorherigen Beispiel mit den 300 kWp und 950 kWh auf jährliche Einnahmen aus der Energieeinspeisung von 25.650,00 €.

Hat man also eine Photovoltaik-Anlage mit 300 kWp und 950 kWh, erwirtschaftet diese mindestens 7,5% Ertrag p.a., vor Kosten.

Einspeisevergütung in Cent mal die Gesamt-kWh der Photovoltaik-Anlage ergeben die jährlichen Einnahmen vor Kosten. Wo wir bei der Kostenseite angelangt wären.

4.Pacht und/oder Sanierungskosten unbedingt beachten!

Pachtzins oder Sanierungskosten stellen jeweils einen nicht unerheblichen Kostenfaktor dar. Somit ist es besonders wichtig, dass diese Kosten bereits im Kaufpreis enthalten sind und nicht noch hinzukommen.

Sollte man eine Photovoltaik-Anlage für unter 1.150,00 €/kWp gefunden haben, wäre diese völlig überteuert, falls die Pacht noch hinzukommt oder Sanierungskosten anfallen.

Nur wenn alles für die ersten 20 Jahre inkludiert ist, handelt es sich um einen guten Preis. Vorausgesetzt der Ertrag liegt über 900 kWh/kWp.

Achten Sie entsprechend darauf, dass es sich um einen echten „All-Inklusive-Preis“ handelt.

5.Die laufenden Kosten nicht vergessen!

Nicht zu vernachlässigen sind die laufenden festen Kosten einer Photovoltaik-Anlage. Die Versicherung sollte nicht zu viel kosten. Der Wartungsvertrag der Anlage sollte ebenfalls nicht zu teuer sein. Darüber hinaus gibt es selten auch Photovoltaik-Investments, wo die Pacht laufend gezahlt wird und somit nicht bereits mit dem Kaufpreis abgegolten ist. Hier muss der Kaufpreis günstiger sein!

Des Weiteren fallen auf die Einnahmen durch den Verkauf von Strom auch Steuern an, die je nach persönlicher Situation und ggf. anfänglich genutzten Steuervorteil, unterschiedlich ins Gewicht fallen können. Es sollte sowohl der Überschuss von Einnahmen und Kosten vor Steuern, als auch nach Steuern errechnet werden.

Lassen Sie sich die Kosten aufzeigen und berücksichtigen Sie die Steuern!

Gern geben wir Unterstützung bei der Berechnung einer Photovoltaik-Anlage!

Für alle genannten Werte gibt es geeignete Berechnungstools, mit deren Hilfe man eine Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellen kann. Warum nicht gleich überprüfen, wie diese Zahlen konkret dargestellt werden?

Sie interessieren sich nun für echte Werte einer beispielhaften Photovoltaik-Anlage? Wäre es nicht spannend zu schauen, in welchen Größenordnungen Sie persönlich mit einer Photovoltaik-Anlage Geld verdienen können?

Wir erstellen Ihnen gerne eine beispielhafte Wirtschaftlichkeitsberechnung im Rahmen Ihrer Investitions-Vorstellungen. So haben Sie auf einen Blick die Übersicht, wie die Zahlen zusammenpassen und Geld mit Photovoltaik verdient wird. Kontaktieren Sie uns! (Formular-Link unten)

Fazit: 5 Punkte, worauf Sie also achten sollten, damit eine Investition in Photovoltaik auf soliden Beinen steht:

  • Berechnen Sie den zu erwartenden Ertrag. 900 kWh sollten dabei nicht unterschritten werden.
  • Achten Sie auf die Rendite: Eine Photovoltaik-Anlage sollte vor Kosten aktuell zwischen 7,5% und 8,5% Ertrag p.a. schaffen.
  • Prüfen Sie eventuelle Kosten für Pacht oder Sanierung. Die ersten 20 Jahre sollten im Kaufpreis bereits inkludiert sein.
  • Wartungsvertrag und Versicherung sollten ein sinnvoller, jedoch kein überteuerter Kostenpunkt sein.
  • Errechnen Sie den Gesamtertrag nach Kosten vor, als auch nach Steuern, um den Überblick zu behalten.

Was sind Ihre größten Herausforderungen bei einer Investition in Photovoltaik? Haben Ihnen die Tipps geholfen?

Teilen Sie Ihre Meinung einfach in den Kommentaren mit.

Kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular oder telefonisch.

Bild: Pixabay

Peter Stagge

Über den Autor Peter Stagge

Peter Stagge, LL.B. ist seit 2005 Unternehmer in der Finanz- und Versicherungsbranche. Nach seiner Ausbildung zum IHK Versicherungsfachmann schloss er ein Universitätsstudium zum Wirtschafts-Juristen ab und gründete seitdem mehrere Unternehmen. Seine Beratungs-Schwerpunkte sind u.a. die Arbeitskraftabsicherung, betriebliche Altersvorsorge und Investitionen in Photovoltaik.

2019-03-20T14:57:59+00:00By |Photovoltaik|2 Comments

2 Comments

  1. Avatar
    Mia 19. November 2018 at 10:46 - Reply

    Danke für die guten Informationen zu Photovoltaikanlagen. Bekannte hatten eine verringerte Leistung zu verzeichnen. Erst eine Reinigung von Photovoltaikanlagen konnte die ursprüngliche Leistung wieder herstellen.

    • Peter Stagge
      Peter Stagge 20. November 2018 at 13:43 - Reply

      Vielen Dank Mia! Bei unseren Photovoltaik-Anlagen ist die Wartung sogar immer dabei, damit es gar nicht erst zu einer Verringerung der Leistung kommt.

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